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Die
häufigst gestellten Fragen per Telefon
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Warum ist meine Kopfhaut
so fett, (muss jeden Tag oder jeden 2. Tag Haare waschen)
aber die Längen und Spitzen der Haare sind zu trocken?
Da viele Shampoos einen sehr hohen osmotischen Druck(Osmose=
wie tief ein Produkt in die Haut eindringt) haben, waschen
Sie bei jeder Haarwäsche die Talgdrüse aus.
Da aber Talg produziert werden muss (da sonst die Haut
reißen würde) produziert die Talgdrüse
immer mehr und mehr = Überproduktion der Talgdrüse.
Kann man die Überproduktion
wieder regulieren?
Ja. Wenn Sie nicht mehr so häufig waschen, mit einer
Borstenbürste Ihre Haare und Kopfhaut bürsten,
und ein mildes Waschgel verwenden.
Schuppen? Wieso habe ich
so viele Schuppen, trotz der Verwendung eines Schuppenshampoos?
Schuppen entstehen durch zu häufiges Waschen und
nicht Bürsten. Die Haut braucht von der Zellteilung
(Entstehung in der Hautschicht) bis zur Verhornung 28
Tage. Bei einer Schuppenbildung erfolgt die Zellteilung
schon nach wenigen Tagen. Da, dass Haare waschen die Kopfhaut
austrocknen lässt.
Warum trocknet mein Shampoo
die Haare aus? Es gibt doch viele Shampoos im Handel,
die gleichzeitig pflegen. Erspare ich mir dadurch die
Haarpflege?
Shampoos sind fettlösend. Sie können dadurch
nicht gleichzeitig pflegend für das Haar sein. Je
fettfreier das Haar ist, desto fettlösender ist das
Shampoo.
Ich stelle mir immer die
Frage, warum manche Frauen und Männer so oft waschen?
Wir sind im Alltag Staub, Abgasen, Schmutz und dergleichen
ausgesetzt, durch effizientes Bürsten würden
diese Umwelteinflüsse entfernt. Das Fazit, wenn Sie
nicht in einem Bergwerk arbeiten, ist es keinesfalls notwendig
Kopfhaut und Haar jedes Mal so aus zu laugen. Was den
Geruch im Haar betrifft= durch vermehrtes Waschen, nehmen
die Haare mehr und mehr den Geruch an. Je weniger Sie
waschen, desto weniger riechen Ihre Haare.
Wo liegt der Unterschied
zwischen den verschiedenen Haarpflegen? Warum muss ich
bei jeder Haarwäsche pflegen, damit ich mich frisieren
kann?
Es gibt Gebundene und nicht Gebundene Haarpflegen. Bei
Ungebundenen Haarpflegen, muss man nach jeder Haarwäsche
eine Pflege verwenden. Bei Gebundenen Pflegen, bleibt
die Pflege im Haar und schützt es zugleich. Lange
Haare sollte man kopfüber im Becken oder in der Badewanne
waschen, und vor dem Waschen pflegen. Shampoo nur am Grund
auftragen, nicht Längen und Spitzen mitwaschen.
Warum sind meine Haare so
elektrisch? Wie können Waschfehler vermieden werden?
Wenn langes Haar sich auflädt, ist es trocken (auch
wenn der Grund fett ist). Das kann mehrere Ursachen haben.
Wenn Sie nicht bürsten oder falsch bürsten.
Lange Haare benötigen tagtäglich eine Feuchtigkeitspflege,
die aber nicht beschwert (funktioniert wie ein Lippenbalsam
auf den Lippen). Sollten Sie Ihre langen Haare im Stehen
waschen, wirkt es auslaugend für Längen und
Spitzen. Waschtipp: Shampoo nur am Haarboden (Grund) auftragen
(das funktioniert am besten kopfüber) nicht in Längen
und Spitzen verteilen, sonst waschen Sie bei jeder Haarwäsche
Ihre Pflege aus dem Haar. Ihre Haarstruktur wird sich
dadurch nie verbessern.
Warum
sollte man bürsten, und viel weniger waschen? Wie
bürste ich richtig? Welche Bürste ist die Richtige?
Wenn Sie Ihre Haare morgens vor dem Duschen bürsten,
entfernen Sie den Talg vom Haarboden, und verteilen ihn
in Längen und Spitzen. Der eigene Talg ist die beste
Pflege und der beste Festiger für Ihr Haar. Da Haare
tagtäglich austrocknen, durch Klimaanlagen, Heizungen,
Sonne, Wind, Föhnluft und zu häufiges waschen,
brauchen sie Talg und Pflege. In der Nacht scheidet der
Körper Schlackestoffe und Talg aus. Am meisten am
Oberkopf. Werden diese nicht durchs Bürsten entfernt,
verschlackt die Kopfhaut. Durch Bürsten mit einer
Borstenbürste, werden Schlackestoffe entfernt und
der Talg wird gleichmäßig verteilt. Sie verlängern
die Abstände der Haarwäschen und stabilisieren
den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut
(da dieser bei jeder Haarwäsche zerstört wird).
Durch das Bürsten erfolgt eine mechanische Reinigung
der Kopfhaut und Haare. Staub, Schmutz und dergleichen
werden dadurch jeden Tag entfernt.
Warum
gibt es so viele Shampoos im Handel? Wie weiß ich,
ob ich das Richtige nehme?
Ob Sie das richtige Shampoo verwenden, kann Ihnen nur
Ihr Friseur sagen. Oft greifen viele Menschen zum falschen
Produkt. Schuld daran sind, Werbungen und falsche oder
mangelhafte Beratung. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse.
Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie Ihr Haar richtig waschen
und pflegen. Damit keine Fehler zu Hause passieren (da
Waschfehler fatale Folgen haben können).
In
der Werbung wird viel von Aufbaushampoos berichtet. Gibt
es Shampoos die, die Haare wieder reparieren
und pflegen?
Nein. Leider nicht. Da alle Shampoos fettlösend sind
und somit keine Pflegestoffe beinhalten. Die waschaktiven
Substanzen, kurz WAS genannt, bestehen meistens aus Kochsalz
zur Verdickung der Shampoo´s. Diese Salze binden
Feuchtigkeit und trocknet Ihr Haar und Kopfhaut aus, reinigen
zwar die Kopfhaut können aber nicht pflegen. Somit
muss bei jeder Haarwäsche eine Pflege angewendet
werden, damit Ihr Haar elastisch bleibt. Wäre es
zu trocken, würde es abbrechen = Spliss.
Sie
Verwenden Babyshampoo? Ist dieses mild genug? Sind milde
Shampoos wirklich mild?
Jedes Shampoo bewirkt eine Tiefenreinigung. Egal ob es
ein Babyshampoo oder ein herkömmliches Shampoo ist.
Ein Tipp für Sie. Reinigen Sie mit ihrem Shampoo
ihre Fußböden zu Hause, ihre Badewanne oder
Dusche. Wenn all das sauber wird, dann haben Sie diese
Frage sich selbst beantwortet.
Sie
haben ein neues Shampoo und Ihnen juckt die Kopfhaut?
Sie haben Kopfhautprobleme?
Wenn Ihnen die Kopfhaut juckt, ist das meistens ein Zeichen,
das die Haut irritiert ist. Kann sein, dass Sie Stress
haben und/oder das Shampoo viel zu viel fettlösend
ist. Deshalb reagiert Ihre Haut mit Juckreiz(wenn Ihre
Haut zu trocken ist, reagiert sie mit Juckreiz). Sie sollten
auf gar keinen Fall dann noch mehr waschen. Sondern Ihrer
Haut eine Ruhephase gönnen. Bürsten Sie mehr
ihre Haare. Mit dem bürsten reinigen Sie Ihre Haut.
Wenn Sie meinen, Sie hätten ein Kopfhautproblem,
dann bitten wir Sie(bevor Sie zu uns in den Salon kommen),
sich 3 Tage nicht die Haare zu waschen. Denn erst nach
3 Tagen können wir eine Diagnose erstellen. Wenn
die Haare frisch gewaschen sind, ist das nicht mehr möglich.
Wie
wende ich meine Haarpflege richtig an? Was mache ich falsch?
Wichtig ist es, dass Sie ihre langen Haare kopfüber
im Becken oder in der Badewanne mit sehr warmen Wasser
kurz anspülen. Warmes Wasser öffnet Ihnen ein
wenig die Schuppenschicht Ihrer Haare. Danach gut abtrocknen.
Nicht rubbeln. Da das rubbeln Ihre Haarstruktur noch mehr
öffnet. Jetzt ist es wichtig, nicht zu viel Produkt
auf einmal zu verwenden. In den Handflächen verreiben
und in Ihre Längen und Spitzen gleichmäßig
verteilen. Mit Ihren Fingern das Produkt in die Haarlängen
ziehen. Durch dieses ziehen frisieren Sie Knoten aus Ihren
Haaren. Gleichzeitig mit Ihren gespreizten Fingern Ihre
Haare frisieren. Nicht mit einen Kamm frisieren, da das
Haar leichter reißt, wenn es nass ist. So lange
die Pflege einarbeiten, bis alle Knoten in Ihren Haaren
gelöst sind. Sollten Sie jedoch das Gefühl haben,
es ist zu wenig Pflege auf Ihren Haaren können Sie
jederzeit wieder ein wenig Pflege in Ihr Haar geben. Doch
Vorsicht. Materie zieht Materie an. Wie bei einem Magnet.
Wenn Sie gleich zuviel auf Ihr Haar geben, wird es erstens
zu schwer für die Frisur und zweitens nimmt das Haar
es nicht auf. Deshalb weniger ist mehr. Lieber wenig am
Anfang verwenden und nachnehmen, bevor Sie gleich zuviel
verwenden und Ihr Haar es sowieso nicht aufnehmen kann.
Was
ist Henna?
Die Geschichte von Henna: Henna wurde schon ca. 3000 Jahre
vor Chr. in Ägypten zum Zaubern, Heilen und Verführen
verwendet. Damals färbte man buchstäblich Haut
und Haar. Die Menschen, besonders die Frauen sahen in
Henna ein vielseitiges Kosmetikum und pflegten und färbten
Haare, Nägel und andere Körperteile.
Herkunft: Der Hennastrauch
ist nördlich vom Äquator von Algerien bis China
als wildwachsendes Gewächs verbreitet. Es wird in
bedeutenden Mengen in Nordafrika und im Orient kultiviert.
Aussehen: Der Strauch ist
1,5 2m hoch. Hat 2 cm kleine, kurzstengelige, stachelspitzige
Blätter.
Verarbeitung: Bei der ersten
Ernte im Frühjahr enthalten die Blätter noch
keine Farbpigmente. Bei der zweiten, im Herbst, enthalten
sie bereits ca. 3 % unentwickelte Farbstoffe. Die Blätter
werden mit Stengel maschinell oder manuell gepflückt,
getrocknet und anschließend zu Pulver vermahlen.
Verwendung: Im Frühjahr
geerntete Blätter werden zur Haarpflege, Glanzaktivierung
und Haarstärkung, sowie gegen fette Kopfhaut( weil
sekretionshemmend) verwendet. Im Herbst geerntete Blätter
werden zur Farbauffrischung im Rotbereich, Haarpflege,
Glanzaktivierung und Haarstärkung eingesetzt.
Vorteile von Pflanzenfarben
gegenüber Oxydationsfarben:
- Keine Gesundheitsschäden
der inneren Organe
- Die Allergiegefahr ist geringer
- Kein brennen während der
Einwirkzeit
- Kein stinkender, stechender Geruch
- Natürlich aussehende Farben
- Bessere Kämmbarkeit des
Haares
- Kräftigere Haare besonders
bei regelmäßiger Anwendung
- Gesundes, glänzendes Haar
- Adstringierend bei fetter Kopfhaut
Einschränkung der
Natur gegenüber der Chemie:
- Farbmöglichkeiten = eher
wärmere Farbtöne, keine blaue und violette
Töne
- Keine Aufhellung oder Blondierung
möglich
Henna färbt weise Haare deckend.
Von Blond bis Schwarz sind uns keine Grenzen gesetzt.
Wenn Sie Braun bis Schwarz werden möchten, müssen
wir eine 2 Phasen-Färbung anwenden. Ihre gesamten
Haare werden mit einen Kupfer oder Rotton vorpigmentiert.
Die Einwirkzeit ist variabel. Danach wir die erste Farbe
abgewaschen und das Haar für die 2. Phase vorbereitet.
Die dunkle Farbe wird dann ebenfalls überall aufgetragen.
Die Einwirkzeit ist ebenfalls variabel. Wir können
mit dieser Methode von Dunkelrot bis Dunkelbraun jedes
Haar färben. Egal ob Sie einen Kupfer- oder Rotschimmer
wollen., oder gar keinen Rotschimmer.
- Wir machen keine Dauerwellen,
da es mit Natur nicht möglich ist, eine anhaltende
Umformung des Haares zu machen.
- Wir färben nicht heller
und machen keine Blonde Strähnen, da dieses sehr
die Struktur schädigt und schwer diese Struktur
wieder zu reparieren ist.
- Wir machen keine Massenabfertigung
am Kunden.
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Was
machen wir? Was macht uns aus?
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Wir beraten jeden Kunden ehrlich
und intensiv. Wir nehmen uns für jeden Kunden die
Zeit, die wir brauchen. Da kann es schon passieren, das
wir bei einem Erstbesuch mal länger brauchen als
die darauffolgenden Besuche. Jeder Mensch ist individuell.
Somit sind auch die Wünsche und Anregungen verschieden
und benötigen unterschiedlich Länge und/oder
Kürze. Wir sind immer ehrlich in unseren Antworten.
Wir verschleiern nichts. Somit erhalten Sie die bestmöglich
Beratung und Dienstleistung.
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Was beinhaltet unsere
Dienstleistung? Was ist in einen Service enthalten?
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Unsere Kunden werden, bevor Sie
gewaschen werden, mit einer Borstenbürste gebürstet.
Das ist uns sehr wichtig, da wir durch das Bürsten
die Kopfhaut und die Haare reinigen und entschlacken.
Wir beraten und besprechen die Frisur und/ oder die Farbe.
Danach werden Sie mit einen Speziellen Shampoo vorgewaschen.
Bei uns kommt dann bei der 2. Wäsche mit einen Waschgel
ein belebendes oder beruhigendes Ätherisches Öl
dazu. Die entspannende Massage ist für unsere Kunden
immer eine Wohltat für die Seele und den Körper.
Sollten die Haare eine Pflege brauchen,
wird diese auf ihr Haar abgestimmt und mit dem richtigen
Handling eingearbeitet. Zum Abschluss geben wir eine Wein
und Fruchtsäurespülung ins Haar die nicht
mehr ausgewaschen wird. Diese Spülung erstellt den
Säureschutzmantel der Kopfhaut und schließt
die Schuppenschicht der Haare. Vor dem Fönen geben
wir immer einen Festiger ins angetrocknete Haar. Warum
Festiger? Weil dieser die Haare vor der heißen Fönluft
schützt. Der Frisur entsprechend nehmen wir ein Finishprodukt.
Haarspray, Gel oder Wax. All dieses (außer der Haarpflege)
ist in einen Frisurenservice inkludiert.
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7
Jahre Haarmonie, ein erfreulicher Rückblick:
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Ich habe im Sommer 1999 eine traurige
Mitteilung erhalten. Ich sei berufsunfähig. Ich lernte
Haarmonie Naturfrisör kennen. Ich war mehr als skeptisch
den ganzen gegenüber. Da ich ja nur die Chemie und
nie die Natur gelehrt bekam. Doch mit der Zeit lernte
ich die Natur lieben. Da es ein viel angenehmeres arbeiten
ist. Die Haare der Kunden sind nie strapaziert. Haben
einen wunderschönen Glanz. Die Frisur hält auch
viel besser, bei richtiger Anwendung. Ich habe mich mehr
und mehr mit dieser Materie befasst. Habe mein Wissen
mit Haarmonie Naturfrisör erweitert und ausgetauscht.
Es machte immer viel Spaß mit Haarmonie Naturfrisör
zu arbeiten. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, mich
von Haarmonie Naturfrisör zu lösen. Aus einem
Küken wurde ein Schwan.
Lavaerde/Mineralerde(Ghassoul)
Das Wort Ghassoul
kommt aus dem arabischen Sprachraum und bedeutet in Marokko
waschen. Lavaerde ist ein natürliches
Tonmaterial, das im Atlasgebirge in Marokko abgebaut wird.
Reich an Mineralien, vor allem Silicium und Magnesium
sowie Eisen, Calcium und Natrium. Lavaerde reinigt anders
als Seifen und Shampoos. Bei tensidhaltigen Produkten
beruht die Reinigungswirkung darauf, dass die Oberflächenaktivität
des Wassers herabgesetzt wird, so das Schmutz von Haar
und Kopfhaut gelöst und abgespült wird.
Dabei
wird nicht nur der Schmutz, sondern das gesamte Hautfett
von der Kopfhaut entfernt. Das führt zum Austrocknen
der Haut zB dadurch wiederum zum schnelleren Nachfetten
des Haares, denn die Talgdrüsen der Kopfhaut werden
angeregt, das fehlende Hautfett schnell wieder zu ersetzen.
Lavaerde reinigt dagegen aufgrund eines physikalischen
Mechanismus. Die natürliche Schutzschicht von Haar
und Kopfhaut wird nicht angegriffen, die Talgdrüsen
nicht gereizt. Da Lavaerde ein reines natürliches
Produkt ist, verhält sie sich im Abwasser völlig
neutral und ist damit auch eine umweltschonende Alternative.
Die
Anwendung von Lavaerde macht das Haar seidig,
glänzend, gut frisierbar und kräftigt die Haarstruktur.
Fett- und Schmutzpartikel werden absorbiert, ohne dem
natürlichen Säureschutzmantel von haut und Haar
zu schaden. Somit wird eine Überreaktion der Talgdrüse
vermieden (wichtig bei der Pflege von fettigem Haar).
Die Anwendung in Form einer Maske bei fettiger Gesichtshaut
wirkt sich sehr positiv aus, ebenso bei Akne. Und das
natürlich ohne Augenbrennen und Tränen. Die
Anwendung des Pulvers ist einfach es wird mit abgekochtem
Wasser zu einem mehr oder weniger dicken Brei
angesetzt. Damit wir das Haar und/oder der ganze Körper
eingeseift.
Ghassoul
anwenden bedeutet sich waschen und pflegen zu gleich.
Da Sie die Feuchtigkeit in Haut und Haar speichern und
viel weniger Haarpflege am Haar wie auch Körpermilch
auf ihren Körper benötigen. Probieren Sie diese
milde mineralische Tonerde einfach aus sie ist
mehr als eine Alternative zum Herkömmlichen. Allergikerhinweis:
Hautverträglich, weil frei von ätherischen Ölen,
synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen,
frei von Tensiden.
Waschnüsse:
Stellen Sie sich vor, es gäbe
ein Waschmittel, das auf Bäumen wächst
das zudem so sauber wäscht, wie man es von herkömmlichen
Waschmittel gewohnt ist - zudem sehr günstig
gewebeschonend völlig biologisch abbaubar
und für Allergiker bestens geeignet ist.
Das
gibt es nicht?...... Doch! Die Waschnuss kann all das!!!!!!!!!!!
Der Steckbrief: Ursprünglich ist der Waschnussbaum
in Südindien beheimatet, doch heutzutage findet man
ihn über ganz Indien verbreitet. Der Waschnussbaum
wächst gewöhnlich bis zu 15 m in die Höhe
und an der Krone bis zu 1,50m in die Breite. Die Blätter
werden zwischen 12 und 30 cm lang. In den Monaten März/April
ist der Baum mit weißen Blüten geschmückt.
Die Ernte der Früchte (Waschnüsse) findet von
September bis Oktober statt. Die reifen Nüsse haben
eine goldene Farbe und sind klebrig. Durch Lagerung trocknen
die Nüsse; ihre Farbe verändert sich in ein
rötliches Braun und die Klebrigkeit lässt nach.
Nach der Ernte werden die Waschnüsse geknackt. Die
Schalen werden sorgfältig getrocknet, der innere
schwarze Kern ist weder für Verzehr noch zum Waschen
geeignet und wird entfernt. Die Schalen hingegen haben
wertvolle Inhaltsstoffe, die sich hervorragend zum Wäschewaschen
eignen. Sie enthalten den Stoff Saponin, der ähnlich
wie Seife wirkt. Sobald sie mit Wasser in Berührung
kommen geben sie eine seifige Lauge ab.
Der Anbau von Waschnüssen ist
äußerst nahhaltig und bodenschonend: Nach ca.
neun Jahren trägt ein Waschnuss-Baum zum ersten Mal
Früchte und kann dann bis zu 90 Jahre lang geerntet
werden. Der Lebenszyklus des Baumes ist also sehr lang,
und es bleibt nach der Ernte nicht jedes Jahr ausgelaugtes
Ödland zurück.
Wie
funktioniert die Waschnuss:
Die Waschnüsse geben eine seifige Lauge ab, sobald
sie mit Wasser in Berührung kommen. Das Saponin löst
Verschmutzungen und Flecken aus Kleidern und obwohl
es das sehr effektiv macht, ist es mit den Farben und
Fasern der Kleidung äußerst schonend. Sogar
Weichspüler wird überflüssig, da Saponin
die Wäsche angenehm weich macht. Pro Waschgang wird
das mitgelieferte Baumwollsäckchen mit 5-7 ganzen
Nüssen gefüllt und mit der Kordel gut verschlossen
und zwischen der Wäsche in die Waschtrommel gegeben.
Benützen Sie keinen Vorwaschgang. Wer die Wäsche
frischduftend liebt, gibt zuvor einige Tropfen Duftöl,
wie zum Beispiel Lavendel, auf das Säckchen. Viele
Kunden empfinden aber gerade auch den neutralen Geruch
der Waschnuss-Wäsche als sehr angenehm.
Sowohl Bunt- und Kochwäsche (30 bis 60C) als auch
Wolle oder Seide lassen sich damit reinigen. Sie können
die Nüsse 2 3 mal wiederverwenden. Für
normal verschmutzte Wäsche geradezu ideal, im Buntwäschebereich
farbschonend. Bei extremen Flecken empfiehlt sich die
Zugabe von Backpulver oder Soda. In der Nuss ist kein
Bleichmittel enthalten. Nach Beendigung des 2. - 3. Waschvorganges
ist das Stoffsäckchen zu entnehmen, die Reste entweder
im Bio-Müll zu entsorgen oder Sie heben die Nüsse
auf, bis eine deutliche Menge zusammen ist, und kochen
die Nüsse in einen Topf am Herd für ca. eine
halbe Stunde aus. Lassen Sie diese Lauge auskühlen
und füllen Sie in ein passendes Gefäß.
Diese Lauge ist ein Geschirrspülmittel. Danach ist
es ebenfalls Bio-Müll.
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